Wie Sie es Ihren Besuchern so einfach wie möglich machen, Ihre Kunden zu werden Das Wort Usability ist ein englischer Fachbegriff und bedeutet soviel wie gute Benutzbarkeit. Es ist eine eigene Fachrichtung hoch bezahlter Berater und Agenturen geworden, Produkte so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Ein Pionier der Usability-Forschung ist Jakob Nielsen, der seit Mitte der neunziger Jahre regelmäßig neue Erkenntnisse veröffentlicht, wie man Internetseiten benutzerfreundlicher anbietet. Für mich ist Usability die Lehre von der Einfachheit der Dinge. Wenn Sie es satt haben, immer nur kleine Brötchen zu backen, dann müssen Sie die Dinge vereinfachen. Sie müssen es Ihren Besuchern erleichtern:
Im Gebrauch der alltäglichen Dinge kennen Sie den Begriff Ergonomie. Es bedeutet soviel wie menschenfreundliches Design. Sie finden ergonomische Stühle, Tische, Autos oder Werkzeuge: alles Dinge, bei denen sich kluge Leute viele Gedanken darüber gemacht haben, wie man deren Benutzung vereinfachen kann. Usability, die Lehre der Einfachheit, hat viel mit Barierrefreiheit zu tun. Wir wollen niemanden ausschließen. So ist es vom Gesetzgeber zum Beispiel vorgeschrieben, dass Internetseiten von öffentlichen Einrichtungen auch für Menschen mit Behinderung gut benutzbar sein müssen. Doch wir müssen gar nicht so weit denken. Nehmen Sie ein alltägliches Beispiel: Vielleicht sind Sie selbst Brillenträger. Dann wissen Sie, wie anstrengend es ist, das Kleingedruckte zu lesen. Schlussfolgerung: Verzichten Sie auf
das Kleingedruckte! Wählen Sie eine Schriftgröße, die es Ihren
Besuchern leicht macht, die Informationen aufzunehmen und Ihrer
Handlungsaufforderung zu folgen. Das ist der Weg zum glücklichen Kunden. |
