„Weblogs sind Tagebücher und nur etwas für pubertierende Teenager...“ Moment mal, das stimmt so nicht! Ein Unternehmensweblog kann für Sie innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Standbein werden, das Ihre Hauptseite sinnvoll ergänzt. Kostenlos und in Windeseile haben Sie ein solches Journal eingerichtet und es mit wenigen Klicks verschönert. Alles was Sie noch brauchen, sind Inhalte. Blogs sind Kommunikationswerkzeuge: Hunderte von Lesern beteiligen sich, kommentieren und führen lebhafte
Gespräche. Der größte Anbieter von Weblog-Diensten ist
Blogger.com, das nun schon seit einigen Jahren Google gehört. Wenn Sie sich für ein Weblog entscheiden, dann ernten Sie hunderte Links von anderen Webseiten, und Google beschenkt Sie mit einem attraktiven Pagerank. Das wird auch Ihrer Hauptseite den entscheidenden Schub nach vorn geben. Sie können alle möglichen Formate auf einem Blog veröffentlichen: von Texten über Bilder, PDF-Dateien und Downloads bis hin zu Videos. Was sind Blogs eigentlich genau?Das Wort Weblog kommt von Web = Internet und Log = Tagebuch. Blogs sind regelmäßig aktualisierte Journale. Dort sammeln und veröffentlichen Autoren ihre Gedanken und Links, Meinungen und Geschichten. Blogs sind sehr gesellig: ihr informeller Ton und die vielen Kommentare geben den Besuchern einen starken Anreiz, auf gute Beiträge zu verlinken und selbst darüber zu berichten. Ein guter Blogeintrag, zum Beispiel ein Artikel mit einer Länge von einer halben DIN-A4-Seite, kann innerhalb von wenigen Stunden mehr als 100 Links einsammeln. Bei Google geht dann richtig die Post ab! In kürzester Zeit kann es ein guter Artikel bis an die Spitze der Suchergebnisse schaffen. Es gibt Mitarbeiterblogs, Chefblogs, Unternehmens- und Projektblogs. Als Unternehmer sind Sie Experte in Ihrem Thema. Wenn Sie ein Blog darüber schreiben, dann erhält Ihr Wissen ein menschliches Antlitz. „Märkte sind Gespräche“, besagt das berühmte Cluetrain-Manifest. Genau so sind Weblogs im Internet Gesprächsplattformen, egal ob Sie die Atmosphäre einer Plauderecke oder in die eines Fachforums schaffen wollen. „Nennen Sie mir doch bitte ein paar Beispiele!“Gut gemacht hat es die Kelterei Walter. Die Inhaberin und ihr Geschäftsführer führen das Saftblog, in dem sie unerwartete Einsichten in die Welt der Safterei geben. Ihre Kelterei ist dadurch deutschlandweit bekannt geworden, und der Umsatz aus dem Saftladen hat zu neuen Höhenflügen angesetzt. Auch unzählige Freiberufler nutzen Weblogs, um über ihr Expertengebiet zu berichten. So zum Beispiel Klaus Eck, der PR-Blogger. In seinem Blog geht es um die Welt der Public Relations. Ganz anders macht es mit dem Shopblogger Björn Harste, der Inhaber eines Spar-Supermarkts in Bremen. Er erzählt uns viele kleine Geschichten und gibt uns einen Einblick in seine kleine, amüsante Krämerwelt. |
