Erstens: Verwenden Sie eine Signatur für Ihre E-Mails. Das ist ein kleines Stück Text von vier Zeilen Länge, das Ihr E-Mail-Programm automatisch an Ihre E-Mails anhängt. Schreiben Sie dort nicht nur die Adresse Ihrer Internetseite, sondern nutzen Sie die übrigen drei Zeilen, um den Leser aufmerksam und neugierig zu machen. Schreiben Sie eine Schlagzeile, die Ihren wichtigsten Kundenvorteil enthält. Darunter setzen Sie eine Handlungsaufforderung. Am besten ist es, wenn Sie etwas zu verschenken haben, denn Gratis-Angebote werden noch immer am liebsten angenommen. Ein Beispiel für eine Signatur, die ich erfolgreich eingesetzt habe: --
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http://www.kurs-webseitenoptimierung.de Zweitens: Schreiben Sie Ihre Internet-Adresse auf alle Marketing-Materialien, die Sie für Ihr Geschäft benutzen. Das beginnt bei Ihrem Briefbogen, Ihren Visitenkarten und geht bis hin zu Flyern, Handzetteln oder Broschüren. Was auch immer Sie für Ihr Marketing verwenden: stellen Sie sicher, dass Ihre Domain an gut sichtbarer Stelle zu finden ist. Erwähnen Sie Ihre Internetseite im Gespräch mit Kunden und Interessenten und geben Sie einen Anreiz, diese aufzusuchen. Drittens: Finden Sie Zeitungen und Zeitschriften, die speziell Ihre Zielgruppe ansprechen. Schalten Sie dort pfiffige und kurze Kleinanzeigen. Diese könnten ebenso wie Ihre E-Mail-Signatur aus einer Schlagzeile, einer Handlungsaufforderung und Ihrer Internetadresse bestehen. Viertens: Nutzen Sie Ihr Auto als Reklameträger und schreiben Sie Ihre Internet-Adresse dezent, doch gut sichtbarer auf Ihr Fahrzeug, zum Beispiel mittels eines kleinen Aufklebers. Fünftens: Beteiligen Sie sich in Diskussionsgruppen und Online-Foren. Suchen Sie sich solche Orte im Internet aus, wo Ihre Zielgruppe unterwegs ist. Beantworten Sie Fragen, die mit typischen und wiederkehrenden Problemen Ihrer Kunden verbunden sind. Damit positionieren Sie sich als Experte. Schon nach wenigen Beiträgen werden Sie Vertrauen aufgebaut haben. Weisen Sie danach unaufdringlich auf Ihr eigenes Angebot hin. Die Faustregel sollte sein: 95 % Inhalt und nur 5 % Werbung, das heißt 20 Sätze für Ihren Kunden und einen Satz für Sie. Diskussionsforen bringen Ihnen nicht nur unmittelbaren Traffic durch die Besucher, die Ihren Beitrag lesen, sondern verbleiben auch lange in den Suchmaschinen und verbessern Ihre Link-Popularität. Wichtig ist, dass Sie nicht offensiv Ihre Produkte und Dienstleistungen verkaufen, sondern der Nutzen für den Leser im Vordergrund steht. Das Recherchieren geeigneter Diskussionsforen und der richtigen Beiträge, auf die Sie antworten möchten, ist eine Aufgabe, die Sie wunderbar delegieren können. Suchen Sie sich einen virtuellen Assistenten oder jemanden in Ihrer Nähe, der das für Sie erledigen kann. Sechstens: Schreiben Sie einen Artikel für ein Fachmagazin, online oder offline. Sie wissen wahrscheinlich, welche Titel Ihre Zielgruppe liest. Lösen Sie ein beispielhaftes Problem aus Kundensicht und schreiben Sie darüber einen interessanten Text. Am Ende des Artikels steht die so genannte Autoren-Box, ein gerahmter Kasten, in dem Sie Informationen zu Ihrer Person und Ihrem Geschäft unterbringen können. Dort ist dann Platz für Ihre sorgsam komponierte Werbebotschaft, verbunden mit Ihrer Internetadresse. Siebtens: Schalten Sie Werbung in Online-Newslettern und in Weblogs. Newsletter sind periodisch erscheinende Rundbriefe, die Betreiber anderer Internetseiten an ihre Liste von Interessenten verschicken. In solch einem Newsletter gibt es meistens bis zu drei Werbeplätze. Suchen Sie sich verschiedene Angebote heraus, vergleichen Sie die Kosten pro 1.000 Leser und buchen Sie dort probeweise Anzeigen. Der Werbeplatz am Ende eines Newsletters ist oft günstiger, als der am Anfang. Interessierte Leser studieren den Brief jedoch in der Regel bis zum Ende. Deshalb können Sie gleich von Anfang an auf kostengünstige Werbeplätze am Ende von Newslettern zielen. Für Werbung auf Weblogs gibt es verschiedene Möglichkeiten. Angenommen, Sie haben sich fünf attraktive Weblogs ausgesucht, die genau Ihre Zielgruppe ansprechen. Kontaktieren Sie deren Betreiber und fragen Sie nach Werbemöglichkeiten. Machen Sie einen guten Deal. Vielleicht können Sie sogar einen Beitrag als Gastautor schreiben, an dessen Ende dann Ihre Autoren-Box direkt zu Ihrer Homepage führt. Eine andere Möglichkeit, um Werbung auf Weblogs zum schalten, ist der Anbieter Trigami.com. Dessen Dienste eignen sich besonders, um einen großen Rummel zu erzeugen, wenn Sie ein neues Angebot herausbringen. Sie können sich als Werbetreibender kostenlos registrieren und Ihren Bedarf nennen, indem Sie eine Aufgabenstellung für Blogger einreichen. Daraufhin werden sich zahlreiche Blogger bei Ihnen bewerben, die zum Beispiel einen Review, also einen kurzen Artikel über Ihr Angebot schreiben wollen. Suchen Sie nur diejenigen aus, die sichtlich auf Ihre Anforderungen eingehen und eine individuelle Bewerbung geschrieben haben. Achten Sie außerdem darauf, wie viele Leser das Blog erreicht und wie zielgruppengenau das Angebot ist. Zu guter Letzt: In dem Kapitel über Suchmaschinenoptimierung haben Sie das Keyword-Tool kennen gelernt. Sie wissen, wie Sie häufig gesuchte Begriffe Ihrer Zielgruppe herausfinden. Nutzen Sie diese Informationen und machen es Sie sich zur Angewohnheit, regelmäßig Inhalte zu produzieren. Im Internet gilt: Inhalte sind Silber und Ihre Liste ist Gold wert!Schreiben Sie kurze Artikel zu verschiedenen Themen und lotsen Sie die Leser jedes Mal in Richtung Ihres Handlungszieles. Diese Texte können Sie beliebig streuen: als Gastbeiträge, auf Ihrem eigenen Weblog, in Artikel-Verzeichnissen, als Pressemeldungen oder Werbebeiträge. Wichtig ist nur, dass Sie den roten Faden zur Gewinnung von Interessenten einhalten: Jemand liest Ihren nützlichen Artikel, gelangt von dort aus zu Ihrer Verkaufsseite, wird sich sein kostenloses Geschenk herunterladen wollen und gibt Ihnen im Tausch dafür seine Kontaktdaten. Mit dieser Methode wird Ihre Liste von Interessenten ständig wachsen. Sie können beliebig nachfassen, bis die Interessenten zu Kunden werden. Mehr über das systematische Nachfassen von Interessenten erfahren Sie im nächsten Modul. |
